Liebes Wetter!
Danke, geht doch!
Liebe Grüße,
Bert
Dienstag, 12. April 2011
Montag, 11. April 2011
Beschwerdebrief an das Wetter
Liebes Wetter!Wir zwei kennen uns ja schon ewig. Seit fast einem viertel Jahrhundert mach ich jetzt schon deine Schwankungen und Launen mit und ich hab mich, denk ich, sehr zurück gehalten mit meiner Meinung. Doch was zu viel ist ist zu viel. Es reicht mir. Das ganze steht mir bis zum Hals und ich halts einfach nicht mehr aus. Ich hab nur noch eine Bitte:
Hör. Auf.
Du tanzt mit deinem blöden Sonnenschein und kühen Brisen hier an und hängst den ganzen Tag herum! Das geht so nicht! Es gibt Leute, die was LERNEN müssen!! Wie stellst du dir das vor, hm? Ich kann nicht immer in eine hermetisch abgeschlossene Bunkeranlage um dir aus den Weg zu gehen!
Wann soll ich bitte meine Aufgaben machen, wenn du mich zwingst in der Sonne zu sitzen und Radler zu trinken?? Bitte hab das nächste Mal Respekt vor Leuten, die was weiterkriegen müssen bevor du überall deine Sonnenstrahlen ausstreust.
Ich vertrau darauf, dass sich dein Benehmen bald ändert!!
Mit Freundlichen Grüßen,
Bert
Mittwoch, 6. April 2011
Das Problem mit dem Informationsmanagement.
Computer sind eine tolle Sache. Man kann von zuhause aus einkaufen, Informationen besorgen, verdammt, man kann sich sogar um seinen ganzen Unischeiß kümmern, ohne dass man sich überhaut Unterwäsche anziehen muss!
Glorreich ist das Zeitalter der reibungslosen Datenübertragung!
....
NOT!!!
Versteht, das Internet ist nur so klug wie seine User. Außerdem ist es nur so gut wie der Dienstleistungsanbieter.
Schauen wir uns zum Beispiel Amazon an:
Von Userseite sind die Anforderungen minimal: Du musst geld haben, wissen wie ein Einkaufswagerl ausschaut und darauf klicken können. Fertig.
Die Firma Amazon hat (vermutlich) gut ausgebildete Mitarbeiter, Logistiksysteme und effektive Problemlösungsvorgänge. Perfekt.
Im Vergleich dazu, lasst uns doch mal PH-Online, das Verwaltungsprogramm auf der Pädagogischen Hochschule Salzburg, anschauen:
Erst mal, die Betreiber von PH Online (zumindest die Administratoren und Professoren) lassen sich in etwa folgendermaßen zusammenfassen:
Theoretisch ist es ja ein tolles Ding, dass ich mich von zu Hause aus inskribieren und die Lehfrist meiner Bibliotheksbücher verlängern kann, aber umso ärgerlicher ist es, wenn es nicht geht.
Ich hatte zum Beispiel ein Problem mit der Inskribierung bei einem Fach. Anscheinend war ich noch nicht freigestellt, um darin zu inskribieren. Ich gehe natürlich ins Sekretariat um zu fragen, wie lang der Bestätigungsvorgang für meine Anerkennungen denn in etwa dauern könnte. Die Antwort?
"Naja, eiiiigentlich könnten Sie das ja auch selber nachschauen...."
Aha. Toll. Nur wie, dass kann mir keiner erklären.
Ich versuche, die Verlängerungsfrist eines Buches zu verlängern. Ich geh auf die Bibliotheksseite, die mich darauf aufmerksam macht, dass, nein, leider, Salzburg nicht wie alle anderen ist und man da einen eigenen Login persönlich zugewiesen kriegt.
In der Annahme, die PH ist so gscheit, das mit PH Online gekoppelt zu haben, probier ich den EINZIGEN Login den ich jemals in der PH gebraucht hab. Geht nicht. Super.
Persönlich vor der Bibliothekarin stehend, der gleiche Spruch wie im Sekretäriat:
"Naja, eiiiigentlich könnten...."
OK, JETZT PASS MAL AUF.
ERSTENS: Es tut mir leid, dass ich die Frechheit besitze, hier her zu kommen, um euch zu beten, dass ihr das macht, wofür ihr BEZAHLT werdet. Ich krieg das Buch von euch, ich geb das Buch an euch zurück, und wenn ich schon in der Gegend bin, verlänger ich es auch bei euch. BASTA.
Und zweitens, in der Theorie KÖNNTE und WÜRDE ich das ganze selber machen, wenn das ganze blöde System nicht ein wirrer Haufen an halb verständlichen Formulierungen und unnötigen Zwischenschritten wäre!
"...und dann seid ihr schon FAST am Login."
Es ist ja nicht so, dass die StudentInnen nicht wissen, wie man Computer bedient. Es ist auch verständlich, dass Verwaltungssoftware was inhärent komplexes haben muss, um alle Bereiche abzudecken.
Also warum nicht einfach den StudentInnen beibringen, wie's geht? Wenn die User wissen, wie man das Programm navigieren und Verwenden kann, wäre auch der Verwaltungsaufwand geringer...
Oh nein, halt, warte. Geht ja nicht. Weil die ersten 3 Semester Computerunterricht der PH dafür bestimmt sind, andere, WICHTIGERE Sachen zu lernen.
...Sachen wie "Word Dokumente Formatieren".
Kein Witz.
Leider.
Glorreich ist das Zeitalter der reibungslosen Datenübertragung!
....
NOT!!!
Versteht, das Internet ist nur so klug wie seine User. Außerdem ist es nur so gut wie der Dienstleistungsanbieter.
Schauen wir uns zum Beispiel Amazon an:
Von Userseite sind die Anforderungen minimal: Du musst geld haben, wissen wie ein Einkaufswagerl ausschaut und darauf klicken können. Fertig.
Die Firma Amazon hat (vermutlich) gut ausgebildete Mitarbeiter, Logistiksysteme und effektive Problemlösungsvorgänge. Perfekt.
Im Vergleich dazu, lasst uns doch mal PH-Online, das Verwaltungsprogramm auf der Pädagogischen Hochschule Salzburg, anschauen:
Erst mal, die Betreiber von PH Online (zumindest die Administratoren und Professoren) lassen sich in etwa folgendermaßen zusammenfassen:
"A Computer!!! Kill it with FIRE!!!"
Theoretisch ist es ja ein tolles Ding, dass ich mich von zu Hause aus inskribieren und die Lehfrist meiner Bibliotheksbücher verlängern kann, aber umso ärgerlicher ist es, wenn es nicht geht.
Ich hatte zum Beispiel ein Problem mit der Inskribierung bei einem Fach. Anscheinend war ich noch nicht freigestellt, um darin zu inskribieren. Ich gehe natürlich ins Sekretariat um zu fragen, wie lang der Bestätigungsvorgang für meine Anerkennungen denn in etwa dauern könnte. Die Antwort?
"Naja, eiiiigentlich könnten Sie das ja auch selber nachschauen...."
Aha. Toll. Nur wie, dass kann mir keiner erklären.
Ich versuche, die Verlängerungsfrist eines Buches zu verlängern. Ich geh auf die Bibliotheksseite, die mich darauf aufmerksam macht, dass, nein, leider, Salzburg nicht wie alle anderen ist und man da einen eigenen Login persönlich zugewiesen kriegt.
In der Annahme, die PH ist so gscheit, das mit PH Online gekoppelt zu haben, probier ich den EINZIGEN Login den ich jemals in der PH gebraucht hab. Geht nicht. Super.
Persönlich vor der Bibliothekarin stehend, der gleiche Spruch wie im Sekretäriat:
"Naja, eiiiigentlich könnten...."
OK, JETZT PASS MAL AUF.
ERSTENS: Es tut mir leid, dass ich die Frechheit besitze, hier her zu kommen, um euch zu beten, dass ihr das macht, wofür ihr BEZAHLT werdet. Ich krieg das Buch von euch, ich geb das Buch an euch zurück, und wenn ich schon in der Gegend bin, verlänger ich es auch bei euch. BASTA.
Und zweitens, in der Theorie KÖNNTE und WÜRDE ich das ganze selber machen, wenn das ganze blöde System nicht ein wirrer Haufen an halb verständlichen Formulierungen und unnötigen Zwischenschritten wäre!
Es ist ja nicht so, dass die StudentInnen nicht wissen, wie man Computer bedient. Es ist auch verständlich, dass Verwaltungssoftware was inhärent komplexes haben muss, um alle Bereiche abzudecken.
Also warum nicht einfach den StudentInnen beibringen, wie's geht? Wenn die User wissen, wie man das Programm navigieren und Verwenden kann, wäre auch der Verwaltungsaufwand geringer...
Oh nein, halt, warte. Geht ja nicht. Weil die ersten 3 Semester Computerunterricht der PH dafür bestimmt sind, andere, WICHTIGERE Sachen zu lernen.
...Sachen wie "Word Dokumente Formatieren".
Kein Witz.
Leider.
Montag, 4. April 2011
Herumgeplänkle mit Abgabefristen
"Do it! Come on! Do it NOW!" Diesen Worten eines weisem österreichischem Philosophen und Wortschmiedes wird allgemein zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Dabei sind sie Ratschläge gegen eines der größten Probleme der heutigen Gesellschaft.
Mit Zeitfressern wie YouTube, Facebook, oder aber auch die gefühlten 20,000 TV-Sender die jeder Mensch mittlerweile aus dem Äther picken und in sein Handy stopfen kann ist garantiert immer für Ablenkung gesorgt. Toll. Meistens.
Während Diese Zeitfresser durchaus ihren Zweck haben um regnerische Nachmittage zu überbrücken, oder um den - mangelns ausreichender Körperhygiene - beißenden Geruch seier eigenen Zehen zu verdrängen, haben sie sehr wohl auch Kehrseiten. Zum einen sind sie IMMER besser als arbeiten. Besonders, wenn die Aufgaben blöd sind.
Ich habe neulich ein Buch gelesen, dass die ganze Problematik so darstellt:
Man stelle sich vor, man hat vor sich ein Brett liegen. Es ist ein normales Standardbrett. Breit genug um sicher darauf gehen zu können. Das Brett liegt einfach da.
Die Aufgabe ist jetzt, über das Brett drüber zu spazieren.
Einfach.
Im Prinzip ist das die Situation, in der man weit vor dem Abgabetermin ist. Man tut sich leicht, das Problem zu bewältigen, hat aber umgekehrt auch nicht wirklich einen Grund es zu tun. Es ist ein Brett auf dem Boden verdammt, da kann ich doch später auch noch drüber gehen. Erst mal lieber ein paar lustige Katzenvideos auf YouTube anschauen.
Während man also darüber lacht, dass die fette Katze zum wiederholtem Mal gegen die Wand läuft kommt irgendsoein komischer Kerl (wir nennen ihn "Mr. Deadline") und klaut dein Brett. Danach sucht er sich zwei fette Hochhäuser. Dann legt dieses blöde Arschloch das Brett genau von einem Dach zum anderen. Unter dem Brett nicht mehr die Wiese von vorher, sondern 20 Stockwerke pures Nichts.
Die Aufgabe ist jetzt noch immer die gleiche: Geh über dieses doofe Brett. Nur, dass es jetzt auf einmal nicht so leicht geht. Sicher WÜRDE es gehen, aber auf einmal ist man gehemmt und verflucht sich innerlich, warum man nicht vorher schnell über dieses Scheißbrettl gelaufen ist, als es noch einfach war.
So flucht man also in sich hinein und realisiert nicht, dass dieser psychopathische, wahnsinige Deadline-Vollarsch das ganze scheiß Gebäude angezunden hat! Auf einmal ist das Brettl der einzige Weg raus. Da muss man jetzt drüber. Zumindest muss man es probieren. Man stürzt also durch die Rauchwolken und Flammenzungen darauf los, mit dem festen Plan, wenn man in Sicherheit ist, eine Zeitmaschine zu bauen und dem Ich aus Brettl-in-der-Wiese-Zeiten gehörig in seine Vergangenheitshödlis zu treten.
Jetzt kann alles passieren. Man kann vom Brett fallen und scheitern, man kann drüben ankommen und sich freuen, aber Faktum ist, dass es schwerer, unangenehmer und im allgemeinen stressiger ist, als wenn man dieses blöde Brett gleich in Angriff genommen hätte.
Und das alles, wegen schlecht gesungener Songparodien und nichtssagender Statusmeldungen.
Lasst also die armen Katzen ihre Cheezburger in Frieden essen und hört zu Abwechslung auf den Arnie: Do it! Do it now!
I know I will.
...
Aber zuerst mal Facebook checken....
Mit Zeitfressern wie YouTube, Facebook, oder aber auch die gefühlten 20,000 TV-Sender die jeder Mensch mittlerweile aus dem Äther picken und in sein Handy stopfen kann ist garantiert immer für Ablenkung gesorgt. Toll. Meistens.
Während Diese Zeitfresser durchaus ihren Zweck haben um regnerische Nachmittage zu überbrücken, oder um den - mangelns ausreichender Körperhygiene - beißenden Geruch seier eigenen Zehen zu verdrängen, haben sie sehr wohl auch Kehrseiten. Zum einen sind sie IMMER besser als arbeiten. Besonders, wenn die Aufgaben blöd sind.
Ich habe neulich ein Buch gelesen, dass die ganze Problematik so darstellt:
Man stelle sich vor, man hat vor sich ein Brett liegen. Es ist ein normales Standardbrett. Breit genug um sicher darauf gehen zu können. Das Brett liegt einfach da.
Die Aufgabe ist jetzt, über das Brett drüber zu spazieren.
Einfach.
Im Prinzip ist das die Situation, in der man weit vor dem Abgabetermin ist. Man tut sich leicht, das Problem zu bewältigen, hat aber umgekehrt auch nicht wirklich einen Grund es zu tun. Es ist ein Brett auf dem Boden verdammt, da kann ich doch später auch noch drüber gehen. Erst mal lieber ein paar lustige Katzenvideos auf YouTube anschauen.
Während man also darüber lacht, dass die fette Katze zum wiederholtem Mal gegen die Wand läuft kommt irgendsoein komischer Kerl (wir nennen ihn "Mr. Deadline") und klaut dein Brett. Danach sucht er sich zwei fette Hochhäuser. Dann legt dieses blöde Arschloch das Brett genau von einem Dach zum anderen. Unter dem Brett nicht mehr die Wiese von vorher, sondern 20 Stockwerke pures Nichts.
Die Aufgabe ist jetzt noch immer die gleiche: Geh über dieses doofe Brett. Nur, dass es jetzt auf einmal nicht so leicht geht. Sicher WÜRDE es gehen, aber auf einmal ist man gehemmt und verflucht sich innerlich, warum man nicht vorher schnell über dieses Scheißbrettl gelaufen ist, als es noch einfach war.
So flucht man also in sich hinein und realisiert nicht, dass dieser psychopathische, wahnsinige Deadline-Vollarsch das ganze scheiß Gebäude angezunden hat! Auf einmal ist das Brettl der einzige Weg raus. Da muss man jetzt drüber. Zumindest muss man es probieren. Man stürzt also durch die Rauchwolken und Flammenzungen darauf los, mit dem festen Plan, wenn man in Sicherheit ist, eine Zeitmaschine zu bauen und dem Ich aus Brettl-in-der-Wiese-Zeiten gehörig in seine Vergangenheitshödlis zu treten.
Jetzt kann alles passieren. Man kann vom Brett fallen und scheitern, man kann drüben ankommen und sich freuen, aber Faktum ist, dass es schwerer, unangenehmer und im allgemeinen stressiger ist, als wenn man dieses blöde Brett gleich in Angriff genommen hätte.
Und das alles, wegen schlecht gesungener Songparodien und nichtssagender Statusmeldungen.
Lasst also die armen Katzen ihre Cheezburger in Frieden essen und hört zu Abwechslung auf den Arnie: Do it! Do it now!
I know I will.
...
Aber zuerst mal Facebook checken....
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