Montag, 11. April 2011

Beschwerdebrief an das Wetter

Liebes Wetter!


Wir zwei kennen uns ja schon ewig. Seit fast einem viertel Jahrhundert mach ich jetzt schon deine Schwankungen und Launen mit und ich hab mich, denk ich, sehr zurück gehalten mit meiner Meinung. Doch was zu viel ist ist zu viel. Es reicht mir. Das ganze steht mir bis zum Hals und ich halts einfach nicht mehr aus. Ich hab nur noch eine Bitte:

Hör. Auf.

Du tanzt mit deinem blöden Sonnenschein und kühen Brisen hier an und hängst den ganzen Tag herum! Das geht so nicht! Es gibt Leute, die was LERNEN müssen!! Wie stellst du dir das vor, hm? Ich kann nicht immer in eine hermetisch abgeschlossene Bunkeranlage um dir aus den Weg zu gehen!

Wann soll ich bitte meine Aufgaben machen, wenn du mich zwingst in der Sonne zu sitzen und Radler zu trinken?? Bitte hab das nächste Mal Respekt vor Leuten, die was weiterkriegen müssen bevor du überall deine Sonnenstrahlen ausstreust.

Ich vertrau darauf, dass sich dein Benehmen bald ändert!!


Mit Freundlichen Grüßen,

Bert

2 Kommentare:

  1. Lieber Herr Bert!
    Danke, dass Sie einen Brief an das Wetter verfasst haben. Großartiger weise wurde ihre Beschwerde ernst genommen! Der Sonnenschein ist verschwunden, dicke Regenwolken sind aufgezogen, es regnet sintflutartig.
    Ich hoffe, Sie sind mit Ihrem schwachsinnigen Beschwerdemail schreiben in Zukunft vorsichtiger, denn es ist IHRE SCHULD, dass ich heute am Heimweg PITSCHNASS werde.
    Hochachtungsvoll,
    Ihre Keks

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  2. Danke, liebes Keks!

    Ich werde mir dieses Kommentar zu Herzen nehmen und mir meinen gewaltigen Einflusses auf das Wetter zukünftig bewusster machen.

    Als Wiedergutmachung schick ich natürlich für die Unnannehmlichkeiten eine Dose Sonnenschein orbei. Lieferbar in Spätestens 2 Wochen.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Bert

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